Als Ersthelferin funktionierte sie – danach nicht mehr
Shownotes
Lisa Niendorf kennt man eigentlich anders: auf Instagram als Frau Forschung, als Bestsellerautorin. Heute spricht sie über einen tödlichen Unfall, bei dem sie Ersthelferin wurde. Als es darauf ankommt, funktioniert sie. Im Autopilot. Bald darauf nicht mehr. Über das, was das mit ihr gemacht hat – und was das mit ihrem Plädoyer für eine demokratische Hochschule zu tun hat.
Die Aufzeichnung fand am 27. März 2026 statt.
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00:00:02: Unseren Gast kennt man eigentlich anders.
00:00:04: Auf Instagram als Frau Forschung, als Bestsellerautorin.
00:00:08: Heute erzählt sie wie sie bei einem tödlichen Unfall Ersthelferin wurde.
00:00:12: Als es drauf ankommt funktioniert sie wie im Autopilot aber bald darauf nicht mehr.
00:00:17: Herzlich willkommen beim Podcast der Sprung ins kalte Wasser mit Jutta Almendinge und Katja Kipping.
00:00:27: heute zu Gast Lisa Niendorf.
00:00:37: Und Katja Kepping und unserem heutigen Gast.
00:00:39: Aber bevor all unsere Aufmerksamkeit auf unseren heutigen Gas geht, frage ich dich mal Jutta was gibt es Neues in deinem Leben?
00:00:46: Ach man weiß ja dass ich mich nach so vielen Jahrzehnten kann schon sagen das Schoffeur lebens wirklich mit großer Begeisterung in die öffentlichen Verkehrssysteme stürze und das ganz toll finde.
00:00:57: also ich kann überhaupt nicht mehr verstehen warum ich nicht immer meine soziale Immagination aus dem U-Bahn und S-Bahnen.
00:01:06: Und Bus und Trambahn fahren genommen, aber was mir heute früh tatsächlich passiert ist... ...ist das ein sehr netter, sehr runtergekommener vielleicht so vierzigjähriger Mann in die U-bahn kamen und sagte in erfreulichen freundlichen Stimme und ihm gar keiner Weise irgendwie aufdrenglich, dass er ob doch los sei und wenn man doch etwas Geld übrig hätte, ihm das doch spenden möge.
00:01:34: Als er so reinkam an der Tür stand, ich nehme an das war ein junger Türke mit seinem zwei bis dreijährigen Mädchen und während die meisten keine Anstalten machten irgendwie Geld aus der Tasche zu ziehen gab er seine zwei bis dreijährige Tochter.
00:01:51: Ein zweieuro Stück das konnte ich gut sehen und war die Tochter dass dem Obdachlosenmann zu bringen mittlerweile schon etwas vorangeschreiten war und dieses kleine Mädchen rannte ihm dann hinterher und wollte das also in diesen Becher tun.
00:02:08: Er lehnt er ab und sagt, von einem kleinen Mädchen lässt es sich kein Geld geben weil er ja um die Kinderarmut wisse und das sei für sie.
00:02:17: Dann ist dieses kleine Mädchen wieder zu ihrem Vater und der Vater sagte gibst du mir das wieder zurück?
00:02:23: Und sie war natürlich ganz glücklich über diese zwei Euro Und er sagte, nein.
00:02:28: Das war für den obdachlosen Herrn und das Mädchen hat gelacht und sich hingesetzt und keiner aller Anstalten von Gefetze oder Gepläher.
00:02:38: Seitdem überlege ich mir, wie ich als Zweijährige in so einer Situation mich gebärt
00:02:45: hätte.".
00:02:47: Jetzt schaut ihr alle Ziele
00:02:48: jetzt auf!
00:02:49: Wir lassen diese Geschichte gerade sein.
00:02:52: Wir
00:02:52: wollen es nicht länger analysieren weil ich mit meiner Selbstanalyse noch nicht ... Ausseichert fortgeschritten bin.
00:03:00: Also
00:03:01: bei mir ganz, ganz viel passiert.
00:03:03: ich erzähle mal von einer Sache die anknüpft an einem Podcast die wir gemeinsam hatten vor einiger Zeit mit Stephanie Schmidt der Redakteurin, die das ganze Thema Entfremdungskonstrukt-Bindungsintoleranz bearbeitet hat über viele Jahre da investigativ recherchiert hat.
00:03:21: Und was sie erzählt hat, hat mich wirklich nachhaltig beeindruckt weswegen ich das Thema auch weiter verfolgt habe.
00:03:28: und beim Parietätischen haben sich Gremien jetzt dazu positioniert kritisch in der Sache und was vielleicht noch viel wichtiger ist, dass wir jetzt auch auf der Suche sind wo man über welche Kanäle immer noch mehr zur Aufklärung und zur Sensibilisierung beitragen kann.
00:03:41: Also ich finde sein dieser Podcast hat mich ermutigt und auch andere da einiges in Bewegung zu setzen.
00:03:49: genug über uns gesprochen.
00:03:50: heute am Freitag den siebenzwanzigsten März zwei tausend sechsund zwanzig heißt unser Gast Lisa Niendorf.
00:03:59: Man könnte sie bezeichnen als eine schillende Frau mit rotem Bauchfutter.
00:04:05: Das wird man sich wahrscheinlich wundern, sie schaut auch aber das wäre die Übersetzung von Shani Klurak alle die Pokémon.
00:04:15: Wir haben hier mit einem Lachenmögernen und das ist eine Pokémon Karte also ich kenne Pokémon weil mein Sohn das sammelte und noch immer diese ganzen wurde ja nicht Sagen wir mal interessiert, in der Welt wahrgenommen.
00:04:30: Aber das Pokémon Kennen hat ihn gerettet und hat ihn auch aufs Gymnasium und alles gebracht.
00:04:35: aber... Das ist eine mir total
00:04:37: unbekannte
00:04:38: Welt.
00:04:38: Diese shiny... Ja, das ist deshalb wichtig weil es eine ganz, ganz wertvolle Karte ist Und ganz wertful sind natürlich Karten die ganz Konzelten vorkommen Die also da zahlt man was weiß ich, zig Tausende von Euro und ich bezeichne sie so.
00:04:54: Ich bezeichnene Nina so Lisa so.
00:04:57: Entschuldigung weil sie keine Promotion hat aber dennoch entfristet ist was in unserem Hochschulwesen absolut selten ist mindestens so selten wie dieser shiny Chlorak also so einen wo man sich fragt ja wie hat sie denn das geschafft?
00:05:17: Sie unterrichtet als Erziehungswissenschaftlerin ausgerechnet an der Universität, in der ich auch sehr lange unterrichtete.
00:05:26: In der Humboldt-Universität anderes Fach aber immerhin.
00:05:30: wir haben diese gleiche Almarmata wenn man das so möchte.
00:05:34: sie ist
00:05:36: nicht nur als Lisa Niendorf bekannt sondern auch als eine der hundert Frauen in der Wissenschaft so der Tagesspiegel oder als Fairness-Hellin, oder als Spiegelbesszellerin.
00:05:54: Oder als Progressive Voice.
00:05:56: also es wird im Moment tatsächlich mit Auszeichnungen überhäuft was sozusagen diesem shiny Clorac noch mehr zufügt an Seltenheit.
00:06:10: und Was sie macht, ist im Prinzip das, dass sich in meiner ersten Phase als Mitglied des Wissenschaftsrats mit untersuchen durfte.
00:06:21: Inwieweit man reine Lehrprofessuren hatten sollte – ich habe mich immer dagegen ausgesprochen weil diese Lehre eigentlich das ist was in der Wissenschaft eine niedrige Reputation hat.
00:06:31: aber Sie lehrt auf immerhin eine entfristeten Position so viel wie man eigentlich auf einer Fachschule, Fachhochschule lehren sollte.
00:06:41: Also mit mehr als zwölf Stunden debutat macht das sehr erfolgreich aber hat natürlich zwar ne entristete Stelle aber den Stress gleichermaßen ein bisschen Forschung unbezahlt und nebenher zu machen.
00:06:55: darüber werden wir sprechen.
00:06:59: Ich war ein kleines, bis ich durfte drei Zeilen schreiben von diesem preisgekrönten Buch.
00:07:07: Welches sich tatsächlich um diese Frage von Wissenschaft dreht und die Frage was alles schiefläuft in der Wissenschaft?
00:07:19: Das ist eine ganze Menge.
00:07:20: da kommen wir später darauf zurück.
00:07:23: Aber sie fragte mich, ob ich so ein Plop, wie man sagt, schreibe.
00:07:26: So eine Dreizeile und ich schrieb dieses Buch.
00:07:30: Eigenzitat!
00:07:31: Dieses Buch ist besonders.
00:07:32: es ist einladend und barrierefrei geschrieben erklärt viel Schenktrat fühlt mit.
00:07:39: die Probleme unserer Hochschule werden deutlich benannt.
00:07:43: mir hat das Buch den Blick des Blicke öffnet.
00:07:46: Was natürlich schon interessant ist, wenn ich das als neunundsechzig jahre die vierzig Jahre in dem System arbeite so schreibe und ein unglaubliches Kompliment ist.
00:07:55: und sie schrieb darauf Ich zitiere jetzt Lisanin Dorf.
00:08:00: da war ich dann ganz neidisch auf die Sprachgewalt.
00:08:05: Ich könnte Buchstaben vor Freude hüpfen.
00:08:11: Herzlich willkommen, Lisa Niedorf.
00:08:14: Schön dass ich hier sein darf!
00:08:15: Ist das nicht
00:08:15: so ein schöner Ausdruck?
00:08:17: Ich könnte Buchstaben vor Freude öpfen.
00:08:21: Vielen Dank, dass du da bist.
00:08:23: Das muss an einem Piebertraum gewesen sein, dass ich diese Formulierung gefunden habe... Nein,
00:08:28: so ist das ganze Buch geschrieben, darüber sprechen wir nachher.
00:08:31: aber Katja ist schon ganz
00:08:35: schön, dass sich hier sein.
00:08:36: Jetzt gab es so viele Beschreibungen zu dir, Frau Forschung.
00:08:40: Mir ist ganz scheinlich.
00:08:42: Wie siehst
00:08:43: du dich?
00:08:43: Da musst du dich dran gewöhnen!
00:08:45: Wie sehe ich mich?
00:08:47: Ich sehe mich als eine junge, heranwachsene Frau.
00:08:54: Ich finde mich immer noch heranwachsen und fühle mich nicht erwachsen.
00:08:58: Die versucht... Ein bisschen Leichtigkeit, aber vor allen Dingen Gerechtigkeit in das Hochschulleben reinzubringen.
00:09:07: So sehe ich mich und vor allem bin ich aber auch Pokémon-Liebhaberin!
00:09:10: Ich bin Runde-Mama, ich bin Ehefrau, ich liebe es zu spielen, zu zocken... also Computer-Spiele zu zacken.
00:09:18: Ich bin eine Gartenarbeitsmaus.
00:09:22: das was gerade vorgestellt worden ist.
00:09:24: Da ist viel, viel Futter für weitere Fragen.
00:09:26: aber auffa an unserer Hörerinnen.
00:09:29: und Hörern wissen dass.
00:09:30: wir starten immer mit einer Frage zu dem Sprung in deinem Leben.
00:09:37: Das können ganz unterschiedliche Sprünge sein.
00:09:39: Was würdest du sagen war ein ganz wichtiger Sprung im deinem leben?
00:09:44: Es war gar nicht so leicht oder es gar nicht sehr leicht zu beantworten.
00:09:46: Aber mein Sprung ist vermutlich Dieser Sprung an einem sehr warmen Sommertag, als ich Ersthalferin bei einem tödlichen Verkehrsunfall war.
00:09:59: Weil das hat mein Leben einmal auf Pause gedrückt, dieses Erlebnis.
00:10:05: Krasser Moduswechsel von Buchstaben für Freude-Hüpfen sind wir jetzt wirklich in einem sehr tragischen und herausfordernden Situation ...
00:10:12: Das Leben in der Wissenschaft kann auch tragisch sein!
00:10:15: Das hätt schon Max Weber so beschrieben nicht... Und auch suizidal, wenn ich das jetzt mal so sagen darf.
00:10:22: Das möchte ich nicht vertiefen.
00:10:25: Aber sag mal wie alt warst du denn da?
00:10:27: Eineinunddreißig.
00:10:30: Es war ein warmer Sommertag.
00:10:32: Nimm uns noch einmal mit in die Situation.
00:10:35: Oft reden wir über Sprünge, die sich angekündigt haben und die man vorbereitet hat.
00:10:40: Ich weiß nicht, ob das eine Situation ist, auf die man sich vorbereiten kann.
00:10:44: Definitiv
00:10:45: nicht!
00:10:45: Also ich sag immer gerne, da stand gar nicht auf meiner Lebensbingokarte, dass ich das einmal miterleben muss.
00:10:51: gleichwohl ich froh war dann an dem Tag dargewiesen zu sein weil ich handeln konnte.
00:10:56: also ich war auf den Weg zur Arbeit und bin mit dem Auto in Richtung Park Songsocie in Potsdam gefahren und dann habe ich nur gesehen wie ein Auto gegen... wirklich Sekunden passiert sein, bevor ich eingetroffen bin.
00:11:10: Ein Auto gegen einen Baum gefahren ist und ein Mann lag auf der Straße und das Fahrrad weit weg von ihm.
00:11:19: Und ich habe mich gewundert dass da keiner da.
00:11:21: es hat mich gefragt was ist da los?
00:11:23: Ich hab nur gesehen wie Leute vorbeifuhren und Leute auch weggegangen sind.
00:11:27: Ich hab geparkt, ich bin hingegangen und bin dann zuerst zu dem Mann.
00:11:31: weil er mir am nächsten war Hab ihn noch kurz dann berührt und dann ist er in meinem Arm verblutet, weil er von Brustbein auf.
00:11:41: Es war komplett alles aufgerissen.
00:11:43: Er muss binnen von Sekunden ... Aufgrund einer Aorta-Resoption ... Na ja also die Aorta hat geplatzt innerhalb von kürzester Zeit verblutet.
00:11:53: Und dann bin ich schnell zu dem Auto gerannt und hab da das Baby und eine Frau, die eingeklemmt waren aus dem Auto rausgeholt.
00:12:01: und das Baby saß vorne Also auch voller Blut, weil die Scherben überall waren.
00:12:06: Es war aber zum Glück jetzt nicht tolle Verletzt.
00:12:08: und dann habe ich eben auch die Frau rausgeholt, weil ... Die Fahrradtür war verbeult!
00:12:13: Ich musste also alles über den Beifahrer machen... Und das war schwer.
00:12:22: Die Frau beruhigt, weil das Erste, was sie mich gefragt hat ist.
00:12:24: Warum bist du bei mir?
00:12:25: Du musst mir sagen, hab ich ihn getötet und musste sie anlügen.
00:12:30: Weil ich konnte sie jetzt ja nicht sagen, er ist tot.
00:12:34: Das hätte sie komplett zerstört.
00:12:36: also habe ich gesagt ihm geht's gut.
00:12:37: Ich kümmere mich zum Dich.
00:12:39: Wir holen dich erst mal hier
00:12:39: raus.".
00:12:40: Dann kam dann auch langsam mehr Leute dass sich Baby und die Frau an andere Menschen übergeben konnte.
00:12:46: Und den Mann hab ich dann mit dieser, ich nenn's immer Glitzerdecke.
00:12:49: Diese Thermodecke ...
00:12:51: Weil
00:12:52: ich bin auch keine Medizinerin und wusste nicht vielleicht gibt es doch noch irgendeine Nullkommar-Nullkomma-Einsprozentchance für ihn.
00:12:58: Deswegen dachte ich unter Kühlung ist das Schlimmste was er kriegen kann.
00:13:01: Hab ihn da noch abgedeckt und hab dann gewartet bis Feuerwehr und Krankenbanker.
00:13:08: Hast
00:13:08: du eine Ersthilfeausbildung gehabt?
00:13:10: Nee, also das.
00:13:10: komplett intuitiv gehandelt.
00:13:12: Komplett intuitiv, ja!
00:13:13: Das waren reiner Modus von.
00:13:16: ich funktioniere jetzt und das ist eine gute Gabe von mir.
00:13:19: in extremen Situationen funktioniere ich immer schon seit ich klein bin als sein Kind.
00:13:23: bravorys.
00:13:25: Ich kriege nicht mit was ich da mache aber ich habe wohl einen guten inneren Kompass was ich mache
00:13:29: Was mir auch sehr
00:13:30: alleine schon dieses Anlügen da zeigt.
00:13:35: Katja jetzt hab' ich dich unterbrochen.
00:13:39: die Abläufe, ja.
00:13:40: Also zuerst zu dem Mann, wo man mit Lebensrettung machen muss nach das Kind und die Frau retten.
00:13:47: Was mir aufgefallen ist in der Schilderung, dass da kaum andere Akteure waren, die geholfen und eingegreifen haben?
00:13:52: Also musstest du auch noch die Einsseits zwei wählen.
00:13:56: oder hat sich dann darum jemand anders gekümmert?
00:13:59: Da hat sich denn niemand darum gekümpft, nachdem ich von der Frau weg war.
00:14:03: Das ist aber genau das was am Ende die die Langzeitfolgen ausgelöst hat, nämlich in dem Moment komplette Hilflosigkeit und Kontrollverlust zu spüren, weil ich die einzige im Unfallort war.
00:14:16: Ich war die einzige Person, die das in dem moment... Es waren wahrscheinlich nur zwei drei Minuten aber die haben sich ja für einen Moment wirklich wie die Ewigkeit angefühlt Und dann hat parallel bei eben viele Menschen also viele, ich würde sagen so vier fünf glaube ich sich im Hintergrund gehalten haben.
00:14:31: Ich will damit auch überhaupt keinem zu nahe treten, dass er nicht geholfen hat.
00:14:34: Eins und zwei Rufen ist schon sehr viel helfen.
00:14:36: Es ist total okay weil Menschen sich dazu entschließen nur den Krankenwagen zu rufen aber aus Gründen es nicht schaffen zu helfen.
00:14:43: Ich finde wenigstens die Krankenwagenrufe ist schon genug Hilfe.
00:14:46: und da wusste ich dann ok jemand hat gerufen wir müssen dann nur noch warten.
00:14:50: Ich muss alle zwei Jahre diesen Kurs zu einem Erstehelfer machen und erinnere mich noch sehr gut, als ich das zum ersten Mal gemacht habe.
00:14:59: Da hat an die Jungs den durch den Kurs gefüttert immer gesagt... Wenn ihr in so einer Situation seid, ihr seid auf Adrenalin, dass ihr komplett anders funktioniert als das ist.
00:15:11: Es muss man sich krasser als irgendwelche Drogen-Exzesse oder seinen Bedrohungen sein, weil da im Körper was passiert.
00:15:19: Hast du das auch gemerkt?
00:15:21: Du hast ja gesagt, du funktionierst super an Krisensituationen!
00:15:23: Ja,
00:15:24: also da schoss das Adrenaline rein... Also in dem Moment merkt man nichts.
00:15:30: Also kein Hunger, keinen Durst das ist irgendwie reiner Überlebens- oder Helferinstinkt.
00:15:34: ich weiß nicht was da im Körper biochemisch passiert aber du fühlst dich nicht wirklich Teil deines Körpers weil Du das alles nicht wirklich bewusst wahrnimmst glaube auch zum Schutzreflex.
00:15:44: also man es ist alle so filmartig was da passiert und dass War dann trotzdem aber noch mal wichtig, später kommen wir vielleicht noch mal dazu, als ich die Traumotherapie hatte um das aufzuarbeiten.
00:15:56: Um dann bewusst reinzugehen
00:15:58: was
00:15:58: da eigentlich passiert ist?
00:16:00: Das wollte ich gerade fragen weil so etwas hat ja man könnte jetzt auch nicht sagen das war das Schlimmste von allem.
00:16:06: also ob es dieses Bewusstsein war der vollkommen Endlichkeit zur fortigen Endlichkeit des Lebens.
00:16:14: Das Drama war, dieses aufgeschwitzen Leib da zu sehen.
00:16:18: Das Drama einer jungen Frau, die ihr ganzes Leben lang sich schuldig fühlen wird und das Kind ist
00:16:24: usw.,
00:16:25: das muss man hier aufarbeiten.
00:16:27: D.h.
00:16:28: du dann aber auch professionell machen lässt?
00:16:30: Ja, das hab ich professionell gemacht.
00:16:32: Gemeinsam gemacht!
00:16:33: Genau, da habe ich das große Glück, dass es ... Also am Ende ist es ja an eine Angststörung gemündet.
00:16:40: ungefähr so ein halbes Jahr später hatte da das große Glück auf schon bereits acht Jahre Psychotherapie zurückzugreifen bei meiner Therapeuten, die ich so lange habe.
00:16:51: Ich bin seit Anfang Mitte zwanzig im Psychotherapien.
00:16:54: aus verschiedensten sehr traumatischen Erlebnissen, die in meiner Biografie erlebt habe und
00:17:00: d.h.,
00:17:00: ich musste nicht von null anfangen.
00:17:02: Würde ich jetzt ... Also ich konnte nur mal um das Plastisch zu machen irgendwann war die Angststörung so stark dass ich Angst bekommen habe zum Kühlschrank zu gehen Duschen zu gehen.
00:17:12: Also ich konnte nicht mal mehr das Haus verlassen und es ist ein so schlimmes Gefühl gewesen, so gefangen in seiner Angst zu sein dass wirklich nichts mehr funktioniert hat.
00:17:22: also gar nichts ging mir.
00:17:23: Ich konnte nicht mehr spazieren gehen.
00:17:25: alles hat mir angst gemacht.
00:17:27: Und wenn man einmal schon also wirklich man hat echtes Gefühl man stirbt also vor dir.
00:17:31: Das ist die gleiche biochemische reaktion.
00:17:33: Dass du wirklich gerade das Gefühl hast vor dir ist ein sebelzantiger und er tötet dich jetzt sofort und das hat man dann tagelang, monatelang.
00:17:41: Danke dass du das so offen schilderst.
00:17:43: wenn du das jetzt schilderst an der Stelle muss man glaube ich nochmal damit es jedem zuhören besser einordnen können.
00:17:49: wenn man jetzt sich anschaut, wie du wirkst.
00:17:51: Du gehst zur Anhörung im Bundestag, bietest der AfD die Stirn, bist in irgendwelchen Talkshows wo du mit Charme und Witz da ältere Herren aus sich rauslockst und gefühlt die Souveränität in Person bist?
00:18:04: Das kann man sich ganz schwer vorstellen.
00:18:06: dass du in einer Situation bist wo du nicht mehr zum Kühlschrank gehen kannst.
00:18:10: um das auch noch mal zu kontrastieren das hier werde ich noch nicht kennt.
00:18:13: hier sitzt jetzt nicht ein engslicher Mensch der insofern unglaublich inzwischen wieder sehr öffentlich wirkt.
00:18:22: Aber das ist doch so eine Ereignis, sowas auslösen kann?
00:18:26: Ja ja also ich habe mir das mühsam alles wieder zurück erkämpft.
00:18:31: Zentimeter um Zentimeter und das muss man sich so vorstellen dass es ständig also um die Angst zu bekämpfen musst du in die angst rein.
00:18:39: Das ist eine ständige Angstkonfrontation.
00:18:42: Nur so geht das weg, zumindest nicht bei mir.
00:18:44: Es kann bestimmt auch andere Wege geben.
00:18:46: Bei mir hat das am besten funktioniert.
00:18:48: bedeutet wenn mir der Spazierengehen Angst gemacht hat muss die spazieren gehen.
00:18:53: So lange bis es mir keine Angst mehr gemacht hat, solange bis ich meinem Körper gesagt habe immer wieder Ich bin hier sicher.
00:18:59: Mir geht's hier gut weil Ich bin ja jetzt keine Ärztin, meine Therapeutin hat mir das glaube ich so erklärt.
00:19:06: Wenn man einmal so ein traumatisches Erlebnis erlebt hat dann verändert sich im Gehirn was.
00:19:10: die Amygdala wird wirklich größer und reagiert deutlich schneller auf vermeintlich ängstliche oder vermeintlig gefährliche Situationen wo sie vorher viel entspannter war.
00:19:21: Das heißt, sie reagiert mit dem genau gleichen Impuls auf OW.
00:19:25: Ich komme jetzt hier vom Kühlschrank nicht mehr zurück in mein Bett also
00:19:29: schnell durch lauf unserer Evolution
00:19:32: Genau, und das Schöne ist man kann sie aber wieder enttrainieren.
00:19:36: Man kann es wieder entkoppeln.
00:19:37: Es dauert nur deutlich länger als dass die sich so aufbaut Und das hat dann Gott sei Dank bei mir auch gut geklappt Wobei ich sagen muss auch noch heute aktuell Ich immer noch ein paar ängstliche Momente habe.
00:19:49: Aber der große Unterschied ist ich kämpfe nicht mehr dagegen an sondern ich lebe jetzt mit der Angst.
00:19:53: Das ist so ein Kalenderspruch aber er funktioniert wirklich.
00:19:57: Also gründest du
00:19:57: während dieser Zeit arbeiten gehen?
00:20:00: oder warst du eigentlich so mit dir selbst beschäftigt?
00:20:04: Das heißt, dieses nur streiche ich.
00:20:05: Also das ist ja eine Situation wo man sich auch Zeit geben muss.
00:20:11: Ich war eine gewisse Zeit krankgeschrieben, ich glaube das waren so vier bis sechs Wochen und hatte dann
00:20:17: ...
00:20:18: So ein Anführungsstrichen.
00:20:19: Das große Glück, dass der Pieck der Angststörung während der vorlesungsfreien Zeit vom Winter ... Das ist ja
00:20:25: auch schon ein Ding, das man sagen muss, da hat man Glück her.
00:20:28: Weil ich keine Lehrverpflichtung hatte.
00:20:30: Ich konnte von Dezember bis März nutzen um wirklich in diese Traumotherapie reinzugehen und es gab dann immer Veranstaltungen im Sommersemester die ich nicht geschafft habe.
00:20:42: Dann hab ich mich noch mal ein paar Tage wieder krankschreiben lassen, weil ... Ich das einfach nicht gepackt habe.
00:20:47: Und so bin ich dann Stück für Stück gewachsen und hab zurückerkämpft.
00:20:51: Und ich hatte das große Glück, dass sich ganz tolle Studierende hat.
00:20:55: Also ne?
00:20:55: Ich hab sechs Seminare.
00:20:57: A-Zwanzigstudierende... Das sind Hundertzwanzig Studierender, die plötzlich mit einer Dozentin konfrontiert sind, die Angststörung hat.
00:21:04: Egal wo ich es offen kommuniziert habe, sie haben ja ganz viel Sicherheit auch gegeben und ganz viel Verständnis.
00:21:12: Und das hat mir auch geholfen.
00:21:14: D.h.,
00:21:14: du hast es Ihnen gegenüber auch sofort klar kommuniziert?
00:21:18: Ja, das war mir wichtig!
00:21:19: Also ich wollte da ganz transparent sein...
00:21:21: Wir vollfordern einmal solche Giveaways und versuchen das einigermaßen ordentlich zu formulieren.
00:21:28: aber was mir hier jetzt wichtiger scheint ist doch tatsächlich dass man weiß wann man Hilfe braucht und dass man diese Hilfe dann auch sucht.
00:21:40: Auch dieses Präventiv für ja, dass man Hilfe auch dann sucht und vielleicht noch gar nicht so unbedingt notwendig ist.
00:21:47: Das habe ich ... Als ich in den USA lange lebte, gar nichts richtig verstanden.
00:21:52: Ich hab das immer mit so einem Deutschen zurück, irgendwie mit so eine Marke, alle um mich herum waren in dieser Psychotherapie aller Studierenden.
00:22:00: Damals als ich meine Promotion dort schrieb und ich konnte es gar nicht verstehen.
00:22:05: aber im Nachhinein fand ich das das Gesundeste und nicht das Kränkeste, was man überhaupt tun kann für sich selbst.
00:22:14: Und zur präventiven Vermeidung von ja sehr wahrscheinlich auftretenden gerade wenn man so akademische Karrieren oder andere Karriere anstreibt die ähnlich ist gibt nichts.
00:22:25: sehr viele unzuverlässig intransparent usw.
00:22:29: Das würde ich schon zusammenfassen wollen lieber zu früh und präuentiv als zu spät.
00:22:35: Und lieber, und doch bitte sich in solchen Zeiten dann auch Zeit geben um bewusst mit solchen Situationen umzugehen als ich in Hektik und ganz vielen anderen Sachen zu ertrinken.
00:22:48: Mit kolossalen Spätfolgen die wir ja oft
00:22:51: sehen.".
00:23:03: einigermaßen angstfrei durchleben zu gehen.
00:23:05: Aber es zog sich jetzt also von Jahr zwanzig bis zweitausendfünfundzwanzig, es gab halt auch noch mal ein paar Wellen weil es gab doch noch einen Gerichtsverfahren wo ich eingeladen worden bin und wo ich dann ihr auch noch gegenüber setzen musste und wo Ich denn auch nochmal vor Gericht all das nochmal bezeugen musste was ich da erlebt habe.
00:23:22: Das konnte ich auch nur mit meiner Therapeuten zusammen machen weil das auch nochmal sehr retraumatisierend war da nochmal reinzugehen weil die haben sehr sehr spezifische Fragen gestellt Und danach ging's mir nochmal richtig tolle schlecht.
00:23:33: Aber auch das habe ich geschafft.
00:23:34: Hättest du dir die Aussage verweigen können?
00:23:37: Nein,
00:23:37: man musste.
00:23:38: Ansonsten haben sie mit hohem Bußgeld sogar auch eine Freiheitsstrafe gesucht.
00:23:42: Das ist
00:23:42: auch ne Art moralischem Imperativ.
00:23:44: also ich glaube ich könnte da gar nicht die Aussag verweigern.
00:23:48: Nee
00:23:48: es ja nur wenn du dich selber dabei nimmst.
00:23:50: und was ich jetzt noch mal in deiner Erzählung auffällig fand... Also diese Situation hast Du gemeistert obwohl Du durch nichts trainiert und vorbereitet war, was ja auch interessant ist.
00:24:01: Was wir alles in der Schule lernen.
00:24:03: Und was wir für Daten auswendig lernen aber vielleicht sowas essentielles wie erste Hilfe irgendwie lernen wir nicht.
00:24:09: Vielleicht ist das finde ich es auch nochmal so eine gesellschaftliche Frage ob man das nicht haben müsste alle Lehrpläne irgendwie mit rein.
00:24:16: Aber du warst durch nichts vorbereitet hast trotzdem in der Situation und sagen total auf Handlung und funktionieren gesetzt und das hat auch geklappt.
00:24:24: Und dann ist das ja nicht gleich am nächsten Tag oder gleich am Abend losgegangen.
00:24:27: Oder es lag ein bisschen Zeit, bis bei dir die Folgewirkung
00:24:31: spüren
00:24:31: war?
00:24:32: Da lag ein Bisschen Zeit dazwischen.
00:24:33: Also ich würde sagen so nach drei Monaten fing es an.
00:24:36: Ja... Nach drei Monaten ging es an und ich hatte auch kurz danach nochmal eine Traumatheer- oder ne Sitzung wo das einmal aufgefangen worden ist.
00:24:45: Dann hat er mir meine Therapeutin im Nachgang aber auch erzählt dass es relativ normal ist, dass das nach einer gewissen Zeit erst kommt.
00:24:52: Dass es nicht sofort passiert, sondern durch die Verarbeitungsprozess und je nachdem wie gut man es verarbeitet auch was man von Art Mensch ist.
00:24:58: ich bin ja schon noch eher ein sehr weicher, sehr sanfter, sehr zart beseiteter Mensch auch schon immer glaube ich durch die traumatischen Erlebnisse in meiner Vergangenheit auch ein eher ängstlicher Mensch geworden wäre da jetzt vielleicht mein Vater hätte ihm das vielleicht.
00:25:13: oder wer wäre das meinem Vater passiert?
00:25:14: der hätte das vielleicht nicht bekommen weil er ein grundlegend anderer Mensch ist Resilientade ist, vielleicht wird man
00:25:23: weiß es nicht.
00:25:25: Man weiß es ja nicht.
00:25:26: Wir haben uns jetzt gerade auch im Wissenschaftsrat mit so einer Präventionssache da beschäftigt und da wird doch deutlich wie viel man machen kann und wieviel man zuschütten kann was dann aber irgendwann dann doch rauskommt.
00:25:41: Ich würde doch gerne zu diesem Universal gescheitert, was hier als Person nicht ist.
00:25:46: Was es sich Hilfe gesucht hat.
00:25:48: Aber wie
00:25:48: das Buch heißt?
00:25:50: Aber wie der Titel dieses Buches heißt und er sich dieses Buch des ersten Mal so entstehen gesehen habe weil sie mir die Fahne netterweise geschickt hätte dachte ich ne den schon wieder.
00:26:03: also Gott Zwillen, das ist so dieser richtige Wissenschaftsbubble.
00:26:08: Also diese ganzen Catchwords, Exzellenztrategie, Trittmittelwesenbefristung, Qualifikationsphase, sexualisierter Machtmissbrauch, strukturelle Rassismus an Universitäten also dieses Ganze nichts davon ist neu.
00:26:25: man muss sich vorstellen es ist ja nicht ein Buch welches man aufschlägt und sagt oh Interessant, das habe ich noch gar nicht gewusst.
00:26:34: So habe auch mein Plop also diese vier Zeilen ja überhaupt nicht gemeint dass das irgendwie mich jetzt auf etwas hingewiesen hat was ich nicht wusste womit wir uns auch nicht schon Ewigkeit beschäftigen.
00:26:47: dann gab es noch mit dem Ich Bin Hanna und so etwas.
00:26:51: Das war ja dann auch schon eine Weile vor dem Erscheinen dieses Buches.
00:26:55: Was dieses Buch und deshalb verwendete ich auch diesen Begriff des barrierefreien so besonders macht ist, dass es ja also insofern gefällt mir der Name dieser Pokémon Katte.
00:27:08: Es ist glänzend geschrieben und zwar nicht glänzen in dem Sinne das es eine glänzensende Sprache hat sondern das ist diese vielen Probleme unseres Wissenschafts Systems so darstellt dass sie neu erscheinen, dass sie fast akzeptierbar sind darüber zu sprechen.
00:27:32: Also das Sie nicht so eine Reaktion führen ist sofort abzulehnen als eine Übersteuerung, als eine Übergritik.
00:27:41: So schlimm ist es doch gar nicht weil sie nicht mit einer anklagenden Stimme dieses Buch schreibt sondern eher das was dann auch in einem Satz ist den ich zitiere im Selbstanspruch.
00:27:53: Ich zitiere jetzt also dieser.
00:27:55: Mit diesem Buch will ich keine Tür zumachen, ich will Räume öffnen und ich habe Stühle für alle
00:28:02: dabei.".
00:28:03: Und dann fügt sie hinzu – und Kuchen!
00:28:07: Das ist geglückt ein paar Mal den Wissenschaftsrat dargestellt.
00:28:12: Das ist jetzt kein Organ, wo man sagen würde es ist an der Vorwand der Wissenschaftskritik.
00:28:20: Wir sind alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wir leben in diesem System aber dennoch wurde sie als eine von drei Sachverständigen eingeladen Und wir hatten unsere Closur in Heidelberg und das fand ich großartig.
00:28:36: Es war nicht meine Idee die Idee des Vorsitzenden oder der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrats.
00:28:44: Aber das zeigt, dass sie so schreibt, dass man die Kritik annehmen kann und wir jetzt an dieser Fragestellung arbeiten.
00:28:53: Das ist nicht das erste Mal, dass wir daran arbeiten in keiner Weise aber dass wir nicht sagen Wir haben jetzt schon zu viele Papiere darüber geschrieben Jetzt reicht es!
00:29:02: sondern viel eher, weil wir schon so viele Papiere darüber geschrieben haben müssen wir noch mal einschreiben und das ist auch ihr zu verdanken.
00:29:11: Und da würde mich schon ein bisschen interessieren oder sehr stark interessieren wie du zu dieser Sprache also zu diesem shiny gefunden hast, also zu dem direkten was aber in keiner Weise konfrontativ wirkt.
00:29:27: Ich habe gerade Tränen in den Augen, warum ich das sehr rührt?
00:29:30: Weil nicht nur... schönes mit dem Buch erlebt haben als Reaktionen darauf.
00:29:34: So ist es auch
00:29:35: nicht, das ist ja nicht, dass er's gefallen will.
00:29:37: Also...
00:29:38: Genau!
00:29:38: Es ist
00:29:38: geschrieben, dass es ernst genommen werden will.
00:29:41: Ja aber trotzdem berührt mich das gerade und deiner Sicht darauf.
00:29:44: vielen Dank grade weil ich dich ja auch als Mensch war auch als Frau so unfassbar schätzen wir deine Expertise.
00:29:50: Puh jetzt muss ich mich kurz sammeln.
00:29:52: also
00:29:53: dafür ist hier Zeit
00:29:54: kannst du
00:29:54: im Moment genießen.
00:29:56: das mache ich.
00:29:58: Ich trinke noch mal ein Schluck Kaffee.
00:30:01: Wir müssen sagen, dass schiebe ich an dieser Stelle ein.
00:30:04: Dass wir heute ein kleines und das erste Koordinationsproblem hatten in der Zeitlichkeit unseres Treffens.
00:30:12: Und niemand weiß und niemand können mir beschreiben wie glücklich Ich war, dass sie Teile des Set-Obs hiermit aufbauen konnte.
00:30:24: und also Frauen können keine Technik entgegenlegen.
00:30:32: Schön, dass ich da meine Skills auch noch einbringe.
00:30:34: Das war jetzt
00:30:34: mein Kleiner!
00:30:36: Also... Ich bin schon immer ein großer Fan von ganz klarer und offener Kommunikation.
00:30:45: Ich finde Dinge müssen immer ganz klar benannt werden weil nur so wissen wir auch worüber wir reden, worüber Wir sprechen und wie wir es angehen können Und ich hoffe immer durch klare, klare Ansprache Schaffbar ist, so hoffe ich immer den größten möglichen Nenner zu finden.
00:30:58: Weil sonst kann man sich hinter Nuancsen verstecken.
00:31:00: aber wenn wir sagen okay dieser Satz ist sehr klar und den finde ich gut und wir alle finden diesen Satz gut und sind uns einig dass wir da Veränderungen machen müssen dann glaube ich immer an die Kraft und an die Macht einer Gesellschaft eine Gemeinschaft die es schafft wenn sie sich einig ist Dinge zu verändern Und deswegen habe ich versucht das so klar und auch so verständlich wie möglich zu schreiben Das es nicht nur Professor in X ist sondern auch der Onkel von der Promobendenvoneben an.
00:31:27: Dass der sagt, Momentchen mal!
00:31:28: Ich wirst das Buch gelesen und ich verstehe jetzt gerade warum meine Nichte so leidet oder warum sie es aktuell so schwer hat im Wissenschaftssystem.
00:31:40: Und das war mein Anspruch.
00:31:41: Ich wollte also einem Buch schreiben dass die Problemschilderung des Wissenschaftsystemes so nach außen tragen kann.
00:31:49: Das ist auch jemand versteht, der nicht Teil des Wissenschafts-Systemes ist.
00:31:52: Und das schönste Kompliment zum Beispiel habe ich von einer Kollegin, von meiner Frau bekommen oder ein Kollege, die gesagt hat ... Ich stelle Gender nicht um, die Personen jetzt nicht ganz so doll auszukollen.
00:32:06: Er gesagt ja, ich hab gedacht es ist so rein wissenschaftliches Blabla.
00:32:10: aber nach den ersten Seiten habe ich gemerkt, ich verstehe das was du schreibst und dann fand ich's interessant und konnte dich nicht mehr aufhören zu lesen.
00:32:18: oder konnte ich nicht mehr aufhören, nichts zu lesen.
00:32:20: Und das hat mich berührt.
00:32:21: Das wollte ich erzeugen und ich erlebe aber auch das Gegenteil in dem Sinne dass wenn die Menschen das Buch nicht gelesen haben sie sich aber aufgrund so wie bei dir auch aufgrund des Titels aufgrund der Aufmachung sich ein Bild machen und dann sagen nee das ist nur Krawall.
00:32:38: das lehne ich ab.
00:32:39: es nun reines Meinungsbuch.
00:32:40: Ich sehe gar nicht einen das zu lesern.
00:32:42: Ja das wollte ich jetzt sogar nicht verstanden wissen sondern viel eher Mein Gott, das wissen wir doch alles.
00:32:50: Warum braucht es jetzt da noch mal ein Buch?
00:32:51: So!
00:32:52: Ja also und das
00:32:53: ist natürlich.
00:32:54: deshalb bin ich jetzt auch dankbar dass du diesen Blick von der Person deiner Frau oder wie auch immer wer das weiß vollkommen egal wie es war dargestellt hast weil es natürlich einen Unterschied macht ob Personen die im Inneren der Wissenschaft tätig sind dieses Buch lesen und das is für mich hohe Kunst.
00:33:12: ja also dass wir in der Wissenschaft arbeiten.
00:33:16: Unser täglich Port gibt uns heute, ja?
00:33:18: Dann so ein Buch lesen ist ja ganz unwahrscheinlich viel unwahrscheinlicher als dass man von außen mit der verständlichen Sprache dann zurechtkommt.
00:33:27: aber das wir eine verständliche Sprache akzeptieren.
00:33:31: Das ist ja also das ist so ein Schüttel reiben könnte man fast sagen von den Perspektiven her.
00:33:37: Ja spannend und jetzt habt ihr so schön darüber geredet dass wahrscheinlich alle das buch demnächst kaufen und lesen.
00:33:45: Ich weiß, du bist ja auch Spiegelbestellerin.
00:33:49: Aber vielleicht nochmal so ... Mach noch mal einen Advertise für denjenigen, die jetzt zuhören.
00:33:56: das Thema ist klar.
00:33:57: es geht um Machtmissbrauch und Probleme in der Wissenschafts-Sanche.
00:34:02: was sind die zentralen Probleme?
00:34:03: oder wie steigst du ein ins
00:34:05: Buch?
00:34:06: Ich steige ein im Buch, in dem ich den Blick auf die soziale Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit lege.
00:34:13: Und erstmal darlege wer kommt eigentlich am Ende auf?
00:34:17: Oder wer nimmt ein Studium auf?
00:34:19: Das heißt, ich schaue mir an was die Soziologie oder auch die Bildungsforschung zu den unterschiedlichen Effekten der sozialen Herkunft so herausgefunden hat und lege am Ende da dass diejenigen, die aufs Studium übergehen vorrangig jene sind.
00:34:34: Die eben aus mit einem hohen socioökonomischen Status beglückt sind dass die vorrangig eben auf ein Studium übergehen.
00:34:43: Wir also schon im Studium eine relativ homogene Masse haben und die Frage ist, wer entscheidet eigentlich?
00:34:51: Wer dann in diesem Studium auch bleiben darf?
00:34:54: oder was sind die Mechanismen und die Ausschlusskriterien?
00:34:57: Wer eigentlich weiterhin studiert und wer dann noch weiter promoviert?
00:35:00: Wer weiter habilitiert, wer weiter am Ende auch eine Professur aufnimmt?
00:35:05: und zeige da die unterschiedlichen.
00:35:08: Und vor allen Dingen glaube ich, der Hauptaspekt ist nach wie vor der hohe Befristungsanteil im Wissenschaftssystem.
00:35:16: Wir haben ungefähr acht Prozent im Schnitt in Deutschland von befristeten Arbeitnehmerinnen und in Wissenschafts-Szemen sind das je nachdem welche Gruppen man heranzieht aber ungefähr achtzig Prozent und wenn man sich nur die wissenschaftlichen Mitarbeiterin ohne Professuren anschaut sind sogar neunzig Prozent Und das ist natürlich etwas, was unfassbar hoch ist.
00:35:37: Du hattest ja auch gesagt, dass in deiner Altersgruppe unterhalb der Professor nur ... Wie viel Null?
00:35:42: Ich bin null Komma vier Prozent und da fünfunddreißig Pokémon.
00:35:46: Shiny Pokémon!
00:35:47: Ja, shiny Pokémon.
00:35:49: Und das Spannende noch mal ist, ähm... Also ich war einund dreißig als der Unfall war Und zeitlich ist hier aber mein Social Media durch die Decke gegangen.
00:35:58: Das heißt, während ich auf der einen Seite überhaupt nicht mehr funktioniert habe, hab' ich aber auf der Seite plötzlich sehr gut performen können.
00:36:05: dahin ging das sich sehr transparent auch darüber berichtet habe was es mit mir gemacht hat und dass alles mündete am Ende in einem sehr sensiblen Blick darauf Wer nicht Teil des Hochschulsystems sein darf, weil Wissenschaft blendet Dinge sehr gut aus.
00:36:24: Wissenschaft blendt aus, dass Frauen auch Kinder haben können.
00:36:26: Wissenschaft blendet sehr gut auf, dass es auch chronisch Erkrankte gibt.
00:36:29: Blende sehr gut raus, dass Menschen mit Migrationen der Grundhabe Minoritäten Stress.
00:36:34: Und indem ich mich selber nochmal damit konfrontiert gesehen habe ... was ich plötzlich alles nicht mehr kann.
00:36:41: Und wie viel weniger Privilegien ich plötzlich hatte, weil ich anders wahrgenommen wurde.
00:36:45: durch die Angststörung gerade in diesem sehr leistungsorientierten System, wurde ich noch sensibler für eben Ausschlüsse im
00:36:53: Wissenschaftssystem.".
00:36:55: Du hast Eightytausend Follower bei Insta und du nimmst da ja... die darauf klicken oder deine Follower mit manchmal einfach in wissenschaftliche Fragen, aber auch an Sachen, die du tagsüber lebst.
00:37:09: Also mich hat natürlich besonders begeistert.
00:37:12: Du warst mal bei einer Anhörung im Bundestag und es war wie so ein ganz spannender Kurztrip, wo man einen ganzen Tag dabei sein konnte – in wenigen Minuten!
00:37:20: Mit allen auch stressigen Situationen, die dich da tattest.
00:37:24: Aber was ich jetzt nochmal wenn's um Ausplendung geht?
00:37:36: Ich habe
00:37:50: keine Gymnasalempfehlung bekommen.
00:37:52: Ich bin auf eine Gesamtschule gegangen und dann hab dann auch im Bachelor, also vor allem im Bachelor auch was heißt denn?
00:38:01: Was ist genau gut?
00:38:02: Ich habe einen Durchschnitt von zwei Komma Eins gehabt, habe auch Klosuren versammelt und durchgefallen.
00:38:09: Und im Hausarbeiten schreiben war ich wirklich schlecht.
00:38:11: Wirklich schlecht!
00:38:11: Ich habe drei sieben, drei dreieingeschrieben.
00:38:13: Ich hab das wissenschaftliche Arbeiten nicht verstanden in Bachelor.
00:38:16: Ich habe es einfach nicht
00:38:16: kapiert.".
00:38:18: Im Master hatte ich dann Glück, dass mich jemand ein bisschen an die Hand genommen hat lernen.
00:38:25: Ich habe dann verstanden, wie Lernen funktioniert und wissenschaftliches Arbeiten funktioniert aber auch nur weil ich die Kontakte hatte.
00:38:31: Und ich wollte auch aufzeigen indem ich meine Fehlleistungen zeige in dem Sinne dass ich halt auch mal gescheitert bin.
00:38:40: fünf Nullen hatte keine Genasalempfehlung hatte das es nichts darüber aussagt wo immer man am Ende gehen kann.
00:38:47: wir haben Ein immer durchlässigerer System, wie durchläßig das ist und wie gut es ist.
00:38:52: Darüber lässt sich noch streiten, aber was ist durchläessiger geworden?
00:38:54: Das heißt, immer mehr Personen können auch Abschlüsse nachholen.
00:38:58: Und das, was ich so ein bisschen versucht habe, ist auch den Druck von nicht nur meinen eigenen Studierenden sondern überhaupt von Studierende rauszunehmen in dem Sinne von NF-Fünfnull.
00:39:07: Das bestimmt gar nichts!
00:39:08: Das bestimmt nicht deine Lebensbiografie, auch nicht deine Bildungsbiografien.
00:39:12: Es ist eine versammelte Klausur Lern draus und dann machst du es besser.
00:39:16: Und das heißt nicht, dass du später auch nicht wissenschaftlerin werden kannst.
00:39:21: Ich gehe immer davon aus, jeder kann alles lernen wenn man in einem guten Umfeld unterwegs ist wo die Lehrperson einen auch bestmöglich stützt.
00:39:28: von versammelten Hausarbeiten.
00:39:30: zu dem Buch was ein Bestseller wird ist ja irgendwas passiert dazwischen
00:39:37: oder
00:39:37: auch nicht.
00:39:38: also man könnte hier schon sagen also wenn man ihr zuhört Mut und Wut, das ist nur ein Buchstabe der Unterschiedlichste.
00:39:45: Man hört ja sowohl die Wut am Status quo heraus als auch immer und immer wieder dieses Mut machende.
00:39:55: also ihr habt irgendwas kippt nicht auf, er nimmt diesen Weg und ich glaube dass es noch mal eine andere Frassierung dessen was dieses Buch auch so besonders macht, was diesen akzeptablen kritischen Clans da irgendwie gibt.
00:40:12: Was mich... Wir kommen auf dieses, was dazwischen ist vielleicht danach nochmal zurück aber wir sind jetzt noch in dem Moment wo dieses Buch publiziert wurde.
00:40:21: Wie hat denn deine Fakultät darauf reagiert?
00:40:24: Das ist ja doch etwas, wo man dann denkt naja also wie kann man sich den Anmaßen aus unserem Innenlebnis.
00:40:32: Es ist so nasses sehr welches man dann öffnet was aber eigentlich nicht für alle gedacht ist.
00:40:41: das ist die eine Frage.
00:40:43: da kannst du jetzt drüber nachdenken.
00:40:46: Du kannst auch wählen.
00:40:47: ich habe noch eine andere Frage.
00:40:52: Wenn man so damit umgeht wie du, ich habe keine Gymnasalempfehlung.
00:40:56: Ich bin durch diese ganzen Klausuren da gerutscht.
00:41:00: Es war irgendwo dann doch das Glück dass ich eine gewisse Persönlichkeitsstruktur habe die gelernt hat mit solchen Situationen fertig zu werden.
00:41:12: Dazu gehört ja Mut als Lehrkraft Ja, als Person die also acht ... Wie viel?
00:41:20: Also es war eine Unvorstellung für mich.
00:41:21: Eine unvorstellbar hohe Zahl an Seminaren.
00:41:24: Ich
00:41:25: hab sechs Seminare.
00:41:26: Unvorstellbare Hoch für mich, ich habe nie mehr als drei geschafft.
00:41:32: Wenn man so etwas sagt, zieht man sich ja quasi aus vor Studierenden.
00:41:37: Die Studierende denken doch da vorne sitzt die Göttin nicht in Weiß wie in der Medizin aber ... mit ja hochdekoriert, lange Leidensweeg hat es geschafft und so etwas.
00:41:50: Und dann sitzt da eine junge Frau und sagt also keine gymnasialen Gefehlung durchgefallen usw.
00:41:57: Also du kannst jetzt raussuchen.
00:41:59: beides schafft man vielleicht gar nicht.
00:42:01: ob die mich interessieren beide Fragen gleichermaßen.
00:42:07: Ich kürze die erste Frage ab.
00:42:09: ich habe Schweigen erhalten von meiner Fakultät und von meinem Institut.
00:42:17: Das ist, glaube ich, Antwort genug.
00:42:19: Und zweitens ... Es gibt eine immer stärker werdende Forschungszweig, der sich mit den Hidden-Identities beschäftigt im Hochschulwesen.
00:42:34: Ich glaube nämlich, wenn man sich die Forschungsergebnisse anschaut, dass wir deutlich mehr im Wissenschaftssystem haben, die einen ähnlichen Weg wie mine haben die aber ihre Identitäten versteckt lassen und dadurch dieses Bild immer wieder reproduziert wird.
00:42:50: Und sie haben zum Beispiel eine Methode entwickelt, die Methode.
00:42:53: es reicht eine Minute.
00:42:54: Eine Minute reicht aus um seine Hidden-Identities einmal zu kommunizieren nicht jetzt einen auf Küchenpsychologie Therapiesetzung zu machen sondern einfach nur zu sagen ich bin zum Beispiel Queer oder ich habe eine Angststörung.
00:43:05: das wird einfach in der Vorstellungsrunde ganz kurz erwähnt.
00:43:10: haben sie auch empirisch nachweisen können, dass die Studierenden weniger Abbruchsintentionen haben, höhere Identifikation mit der Lab-Person und sich mehr vorstellen können in die Wissenschaft zu gehen.
00:43:25: Sie haben dadurch eine Figur, mit der sie sich identifizieren können und überlegen sich, wenn das geschafft hat, schaffe ich das auch?
00:43:30: Und das ist diese eine Minute!
00:43:35: Wer eigentlich was preisgibt an einer Hochschule, an einer Fakultät und sagen dann haben wir geguckt okay wieviel Prozent geben das Preis?
00:43:43: Und wie viel Prozent haben es eigentlich?
00:43:44: Dann waren alle aus der Fakulität total überrascht dass ungefähr vierzig Prozent mit Depressionen zu kämpfen haben.
00:43:50: Das hätten sie niemals gedacht weil diese diesen Hidden Identities sind, weil das Wissenschaftssystem noch nicht Darauf ausgelegt ist, dass man das teilen kann.
00:43:59: Weil noch zu viel Stickmer, zu viel Ausschluss, zuviel gefühlte Angst herrscht ... Dass man dann in diesem Fall in irgendeiner Form diskriminiert
00:44:09: wird?
00:44:09: Aber nicht nur gefühlter Angst, ne?
00:44:11: Ja, so es kann ja auch ein Hindernungsgrund sein für eine Verbeamtung, die in manchen Bundesländern notwendig ist um wo tätig zu sein.
00:44:19: Also gibt dir auch noch reale Plokaden, die nicht den Erkenntnis der Wissenschaft widersprechen.
00:44:26: Ich glaube, was das Ganze besonders schlimm macht ist dass es nicht nur Karrieren sind die nicht zu wissenschaftlichen Karriere werden.
00:44:33: Also nicht nur dieses dann scheitern sondern dass sich das durchzieht auch bei Personen die durchaus maximal erfolgreich sind.
00:44:43: also ich habe ja viel mit Studierenden gearbeitet.
00:44:46: wo ich dann dachte sie spricht zwar ein deutsch das ich kaum verstehe schreibt aber die besten essays.
00:44:53: Das möchte ich doch mal wissen, ja.
00:44:54: Und da viele davon würden Professorinnen und Professoren ... Aber ich habe mich dann oft doch gefragt, hab' ich eigentlich genug getan um diesen Personen klarzumachen was sie in der Wissenschaft erwartet.
00:45:11: Und viele sind vielleicht ganz un-, obwohl sie glänzend genau auf den besten Professoren sitzen, sind vielleicht auch unglückliche Personen Und das aufzubrechen, indem man so eine Runde diese eine Minute da macht.
00:45:28: Das wäre ganz gut!
00:45:29: Wir sprechen ja auch in der Wissenschaft ganz oft über dieses Imposter-Syndrom.
00:45:34: Das ist hier so dass selbst mir sagen Personen die ich anbete also wirklich die ich die klänzendste Wissenschaftler rennen, die dann mir gegenüber sitzen und bei einem Wein oder so versagen... Ich scheitere ja eigentlich nur.
00:45:53: Also das, was ich mache, dann sitze ich da und denke also... Was ist denn das jetzt?
00:45:59: Aber es ist tief drinnen!
00:46:01: Und so etwas wirklich systematisch einzuführen, ist ganz wichtig.
00:46:08: Ich habe durch meine Selbstständigkeit in diesen zwei Jahren mehr Wertschätzung erfahren als in meinen ganzen acht Jahren Wissenschaft.
00:46:16: Also außerhalb wirklich der Wissenschaft mit Brands, mit Kooperationen und Unternehmen zu kooperieren ist so eine andere Arbeitskultur.
00:46:24: Das machst du jetzt
00:46:25: auch nebenher?
00:46:26: Ja, mach ich nehme her noch.
00:46:27: Wow!
00:46:28: Kompliment.
00:46:29: Vielen
00:46:30: Dank.
00:46:31: Im Vorgespräch viel hier auch ne?
00:46:32: Du hast zwölf Semesterwochenstunden und das heißt du musst danach aber auch noch... Also du unterrichtest die und das ist aber nur eine seventy-fünf Prozent Stelle, ne?
00:46:42: Genau.
00:46:43: Sechs Seminare hört sich für mich viel schrecklicher an.
00:46:46: Wenn man viel lerhe...
00:46:49: Es ist auch tatsächlich noch eine sehr anspruchsvolle und Zeitintensive Lehre weil ich die Lehramt Studierenden während ihres Praxissemesters begleite, die alle ein individuelles Forschungsprojekt machen und ich begleitere also dann Individuelle Forschungsprojekte und begleite sie von der Fündung der Forschungsfrage bis hin zum Erhebungsinstrument, bis hin zur Auswertung.
00:47:09: Die machen alle einen Excel-Crash-Kurs bei mir.
00:47:11: Das heißt es ist krasses Themenhopping.
00:47:13: auch die einen machen Selbstwirksamkeit, die anderen machen plötzlich was zu Unterrichtsstörungen wilde Geschichte aber es macht unfassbar viel Spaß.
00:47:21: Redest du jetzt bewusst langsamer als bei Social Media?
00:47:25: Ja ja
00:47:25: das kannst du auch bewusst
00:47:28: steuern.
00:47:30: Kraft und Anstrengung auch, ihr habt es vielleicht vorhin gemeldet.
00:47:33: Also ich habe... Ich stotterere seit ich ein kleines Kind bin.
00:47:36: Das haben wir ja auch nicht... Und
00:47:37: an welcher
00:47:38: Stelle hätte mir das auffallen müssen?
00:47:40: Als ich irgendwie vorhin irgendwas mit weh gesagt hab, also mir fällt das weh sehr schwer, deswegen fällt es mir aus
00:47:46: als englisch
00:47:47: zu sprechen weil dieses weh gefühlt achtzehnmal in einem Satz vorkommt und dadurch keine gute Beziehungen zu der ähnlichen Sprache aufgebaut habe.
00:47:57: aber Genau, also gerade wenn ich müde bin und sehr erschöpft bin.
00:48:01: Und zu Hause stotter ich sehr viel.
00:48:03: Also zum Beispiel könnte ich jetzt hier auch... das ist ein Tisch?
00:48:07: Das kann ich aussprechen indem mich auch langsamer Räder Atempause setze, wenn es aber ganz normal einbinde.
00:48:13: Dann ist es schwierig weil dann sage ich hier, dass ist ein
00:48:17: Tisch!
00:48:20: Hätte
00:48:20: ich im Leben noch nicht gedacht, weil ich hab mir gestern Abend eine ganze Weile deine Clips reingezogen.
00:48:26: Und ich dachte nur was für ein Sprechtempo?
00:48:29: Also man kennt das ja auch so Schmiede.
00:48:30: Aber da war ich jetzt wirklich gespannt.
00:48:34: Ich kann aber auch genauso schnell sprechen wenn du möchtest.
00:48:35: Nein, nein!
00:48:36: Ja, ich bin hier nicht auf
00:48:38: Instagram oder nur... also ich bin da gar nicht bewusst.
00:48:41: Ich muss das heute ab und zu fortklar kommen.
00:48:46: Ich beneide
00:48:47: Leute die das gezielt steuern können zum Beispiel gezielt steuern können.
00:48:50: Ich z.B.
00:48:51: falle manchmal so leicht ins Sächsische und es gibt, also ich weiß abgeordnet die können das total so richtig wahlkampfmäßig zu Hause tiefes Beirich dann hoch und bei mir war das immer unfreiwillig.
00:49:04: Also ob Hochdeutsch oder sächssicher Unterton ist das immer also durch was auch immer beeinflusst?
00:49:10: Und beim Sprechtempo, da habe ich inzwischen schon auch gelernt dass Tempo zu beeinflussen.
00:49:14: aber dieser Wechsel bei dir das war beeindruckend.
00:49:18: Man sieht jetzt tatsächlich, welche öffnende Funktionen das hat.
00:49:22: Weil das alles was du mir gerade erzählst wusste ich gar nicht von dir.
00:49:26: Das ist der direkte Einfluss von Lisa Und da sieht man genau wie sie es macht.
00:49:33: Ich habe auch eine Frage zu den Sozialmädchen weil ich ja nicht auf Instagram Ich glaube, ich hab da irgendein ... Also, ich beschäftige mich ja nicht.
00:49:41: Du
00:49:41: hast die Kanal, ich folge dir!
00:49:43: Ja, aber ... Du hast sogar
00:49:44: Podcast dort schon veröffentlicht?
00:49:46: Aber das ist der Einzige... Das ist nicht dein Medium.
00:49:50: Das is'n nicht mein Medium.
00:49:52: Ich mach ja LinkedIn, jetzt sind's da auch siebzigtausend und ich merke jetzt langsam dass ich so etwas wie ein Verantwortungsgefühl entwickle.
00:50:03: Jetzt ist er LinkedIn etwas, was man viel besser bekommt.
00:50:07: Man bekommt ja viel weniger Kommentare und die sind ja ... Ich bin aus X raus, weil ich dachte, ich müsste allen, die jetzt irgendwie eine gegenteilige Meinung haben, begründen und mit denen in Dialogen gehen.
00:50:20: Du berichtest sie so etwas auch?
00:50:22: Aber wie geht man den so ummit mit halt einen Achtzigtausend Followern?
00:50:26: Hast du da ... Ist das so easygoing?
00:50:31: Das ist Arbeit.
00:50:33: Ihr habt eine Gästin, die hier saß und sagte, sie wird ja kritisiert.
00:50:40: Das geht ganz schnell bei mir.
00:50:41: Ist das wirklich Arbeit?
00:50:43: Bei dir auch?
00:50:44: Ja also bei mir ist es auch Arbeit.
00:50:47: Es fühlt sich auch sehr stark nach Arbeit an.
00:50:51: Also ich sehe immer... Die große Verantwortung, deswegen gut dass du das ansprichst.
00:50:54: Ich trage Verantwortung für diesen Kanal.
00:50:56: Ergo ich trage auch Verantwortung für die Kommentare, die da drunter stehen.
00:50:59: Ich kann nicht beeinflussen wer was kommentiert aber ich kann beeinflussend was sie stehen lassen und was sich melde Und... ...ich gehe die Kommentare immer so durch.
00:51:07: Ich schaue ist es Kritik die stehen bleiben kann?
00:51:09: Auch wenn sie harsh ist, auch wenn sie wehtut.
00:51:11: Aber Sie darf stehen bleiben Wenn das aber Kommentare sind die andere oder mich verletzten würden.
00:51:15: wenn man das liest zum Beispiel Ich mache ein Video zum Thema mentale Gesundheit Und dann steht da ein Kommentar drunter wie, naja ihr Schneeflocken könnt ja gar nichts mehr ab.
00:51:25: Das wäre eine Kritik die könnte ich stehen lassen weil ich bin damit fein.
00:51:28: aber wenn es vielleicht jetzt jemand liest der von Anfang an oder gerade am Anfang seine Angststörung steht so das tut weh und dann lösche ich das d. h. dafür trage ich Verantwortung.
00:51:37: Dann bekomme ich sehr viele Kommentare von betroffenen Personen Die macht missbrauch erfahren.
00:51:43: also mein Kanal ist vor allen Dingen ganz stark ein.
00:51:46: Ich kann mich melden Kanal geworden.
00:51:50: Ich merke auch, die Leute wollen es einfach nur loswerden.
00:51:52: Die wollen gar keine Antwort.
00:51:53: für die ist das allein schon genug dass sie's einfach mal los werden können wenn ihr beide.
00:52:00: also ihr könnt euch vorstellen aber was ich von bestimmten Professoren also explizite Namen weiß mit Beispielen was die gemacht haben.
00:52:07: ich habe letztens im linken geschrieben akadie mehr wird brennen wenn nicht alles öffentlich machen würde.
00:52:11: ich hab so viel wissen über bestimmte ProfessorInnen die wirklich schlimme Sachen gebaut haben.
00:52:19: Und ich fragte dann und sagten auch jedes Mal, möchtest du, dass ich dir helfe?
00:52:24: Dass wir das irgendwo melden.
00:52:26: Das ist ja auch das was viele Gleichstellungsbeauftragte oder auch andere Organisationen hier im Netzwerk gegen Machtmissbrauch erwähnen.
00:52:34: Sobald man sagt, lass uns etwas gegenmachen, nein die Angst ist zu groß.
00:52:38: Und das verstehe ich.
00:52:39: Ich bin selbst während meines Studiums sexualisierten Machtmessbrauchs erfahren.
00:52:44: Das habe ich lange Zeit, also ich glaube es ist hier gerade das erste mal da sich das so erwähne.
00:52:49: Aber ich werde halt jetzt viel stärker als nicht Betroffene wahrgenommen, weil ich das bewusst rausgelassen habe.
00:52:54: Weil ich nicht wollte dass das Buch wie so ein... wie so ein Einzelfall ... Ist es
00:52:59: auch, dass
00:52:59: Besprechung wird?
00:53:00: Das macht keinen
00:53:01: Sinn.
00:53:01: Weil man das ansonsten devaluiert.
00:53:04: Wir wollen hier keine Einzelschicksale
00:53:06: haben.
00:53:07: Genau und weil's auch
00:53:07: keine Einzel-Schicksale sind.
00:53:09: Aber es hätte so gelesen werden können, deswegen haben wir uns damals dann deswegen entschieden, das rauszulassen.
00:53:14: Und weil ich eben weiß, wie sich das anfühlt, wollte ich deswegen auch nie, dass sich jemand wieder hilflos fühlt, wie ich mich damals gefühlt habe.
00:53:21: aber
00:53:22: trotzdem ist es deswegen auch Arbeit.
00:53:26: Ich bin so ein feinfühliger und mitfühlender Mensch, dass jeder einzelne Nachricht.
00:53:31: Und ich habe niemanden, der das ... Ich mach das alles alleine.
00:53:34: Also, ich hab niemandem alles, genau.
00:53:37: Alles alleine.
00:53:38: Das heißt, ich muss das oder verarbeite das alles und bespreche es damit mein Freundin und meine Frau.
00:53:46: Vieles nimmt mich auch sehr mit und braucht dann auch regelmäßig Pausen.
00:53:49: von Social Media, weil ich merke.
00:53:50: Ich kann das gerade nicht mehr noch zusätzlich tragen und ich muss auch auf lange Sicht schauen was will ich eigentlich?
00:53:57: Wohin will ich?
00:53:58: Was will ich mit diesem Kanal?
00:53:59: Mit der Marke Frau Forschung?
00:54:02: Und da hab' ich jetzt auch... Ich habe viele Folgen im Vorfeld von euch gehört und ich war so begeistert von all den Persönlichkeiten die ihr eingeladen habt.
00:54:10: Die konnten alle erklären warum sie das machen.
00:54:13: Was sie antreibt!
00:54:16: Aber du
00:54:16: hast es auch erklärt Wenn ich jetzt hier rausgehe und wie bin heute Abend noch verabredet und erklären soll, dann sage ich.
00:54:27: Sie weiß ganz genau was sie möchte.
00:54:28: Sie möchte ihren Finger in Missstände legen aber so dass man aus diesem Finger keinen Stinkefinger macht sondern Mut schöpft.
00:54:38: Das würde ich sagen und das finde ich eine unglaubliche Mischen was so ein Leben haben kann.
00:54:45: Und das war so eine Mindergrund, wo man ja selbst sehr viel erlebt hat und sich auch ins Eck verziehen könnte und der
00:54:54: Deckbett
00:54:56: über Sicht sehen.
00:54:57: Gibt es schon eine Entwicklung oder eine thematische Entwicklung in deinem Kanal?
00:55:02: Ich glaube du hast angefangen sehr stark über die Probleme zu reden als dein Leben
00:55:06: auf Pause.
00:55:10: Ich habe angefangen, als ich meine Unbefristung bekommen habe.
00:55:15: Dann war ich mutig genug.
00:55:17: Vorher war ich nicht verständlicherweise mutig genug weil man nie weiß wie Wissenschaftskommunikation aufgenommen wird und auch wie das honoriert wird.
00:55:24: Ich hab angefangen mit wissenschaftliches Arbeiten verständlich zu machen für Studierende.
00:55:30: Das war mein Ursprungsthema Und das Ganze habe ich so ein halbes bis Jahr gemacht und dann bin ich gewachsen.
00:55:36: Plötzlich hatte ich auch Kommentare von Lehrenden, die mir dann auch ihren Alltag als dozierende Person geschrieben haben oder mir mitgeteilt haben.
00:55:46: Und dann habe ich gemerkt – Momentchen mal!
00:55:48: Den geht es ja gar nicht so gut im Wissenschaftssystem, weil das muss man dazu auch sagen….
00:55:52: Ich war in den Jahren des Jahrhunderts und hab meine Stelle bei Hans-Anand Prandt angefangen.
00:55:56: Und einundzwanzig war er schon entfristet.
00:55:58: Das heißt... dieses wissend, dieses prekäre Wissenschaftssystem gar nicht so wirklich...
00:56:01: sehr schnell
00:56:02: im Vergleich.
00:56:03: Ja das ist viel zu schnell normalerweise.
00:56:04: Nicht viel zu schnell aber im Vergleich war es sehr schnell.
00:56:08: So und das hat dazu geführt dass ich eigentlich gar nicht wirklich wusste wie prekär das Wissenschaftsystem war weil ich gar nicht solange Teil davon war und erst dann durch das Öffnen in dem ich die Lehre nach außen getragen habe mehr überswissenschaftliche Arbeiten gesprochen habe haben immer mehr Lehrende mich auf den Weg gebracht dass da noch mehr drin steckt noch mehr Missstand.
00:56:28: Dann habe ich mich mit den Missständen auseinander gesetzt und dann habe ich irgendwann beschlossen, okay, ich bin unbefristet.
00:56:34: Ich muss diese Unbefristung und diese Machtstellung in dem Fall auch, die Sicherheitsstellung will ich nutzen und muss sich nutzen um darauf aufmerksam zu
00:56:41: machen.".
00:56:41: Und so ist das Ganze dann thematisch auch viel stärker in diesen Missstand gerückt weil ich gemerkt habe es gibt sonst wahrscheinlich niemand denn der Aufgrund der Stellung sich das erlauben darf und erlaubt kann.
00:56:58: Denn wenn du befristet angestellt bist, die gleichen Themen machen würdest wie ich sie mache, würde es wahrscheinlich nicht mehr weiter angestellt sein.
00:57:06: Und je höher du kommst fragst du dich halt auch... Ich würde schon gerne im Wissenschaftssystem bleiben und auch weiter Karriere machen, da ist in der Nestbeschmutzung nicht so gut, wenn man wirklich die Professur anstrebt.
00:57:19: Deswegen wahrscheinlich diese Nullkomma-Vierprozent, diese Kombination mit am geeigneten, um über dieses Thema zu sprechen ohne viel Angst zu haben.
00:57:29: Weil ich glaube zu neunzig Prozent, dass sich keine Professur
00:57:33: anstrebe.".
00:57:34: Das sind noch zehn Prozent offen?
00:57:39: Ja, wir kommen zum Ende langsam und ich weiß jetzt ja wie ich das besser fassen kann.
00:57:48: Ich habe ja so mit dieser schillenden Figur der angefangen dieser glürrack das ist ein wort der sich aus klut und rache zusammensetzt.
00:57:59: Ja deshalb heißt es so klar, so habe ich mir das immer.
00:58:03: Und scheine ist dann das schillernde.
00:58:06: aber das kann man doch als wenn man so dieses gespräch verfolgt hat kann man das schön so ein paar punkte ja so ableiten.
00:58:16: und das ist einmal dass man um auf Missstände so verweisen zu können, mit dieser ja doch ich kann das immer nur wieder sagen mutmachenden Art dieses besondere dass man davor oder gleichzeitig oder irgendwie das ist eine absolute Notwendigkeit ist sich mit sich selbst zu beschäftigen und sich Zeit für sich selbst zu nehmen.
00:58:48: Ich glaube, das ist eine der wichtigsten Lehren die ich aus diesem Gespräch auch für die Hörerinnen und Hörern ziehen würde.
00:58:57: Und was ich auch gerne an dieser Stelle bewähre in spezifischen politischen Zeiten leben wo es gang und gäbe is Errungenschaften durch meine unsere Sozialsystems infrage zu stellen hat mich noch mal sehr beeindruckt, was du über die Folgen von Sicherheit sagtest.
00:59:14: Das nämlich diese sichere Stelle, die du dann hattest tatsächlich die Voraussetzung war für Kreativität von Produktivität.
00:59:25: Die Voraussetzung war für Sensibilität die Voraussetzung,
00:59:30: um
00:59:31: das Miteinander zu arbeiten und miteinander ein Stückchen ja sich zu helfen soweit man es eben kann und nicht umgekehrt.
00:59:39: dass diese Unsicherheit zu mehr Produktivitet führt dass der Wettbewerb zu höherer Kreativität führt.
00:59:48: Das sind Dinge, denen wir zunehmend wie ich meine wo wir den Kündigungsschutz mit einem Fragezeichen verbinden, wo wir Mitbestimmung mit dem Fragezeich verbinden.
00:59:57: aus so ein Gespräch welches ich gerne noch Stunden geführt hätte mit dieser jungen aber sehr weisen Frau kann ich jetzt sagen das ist ja manchmal auch positiv in diesem Sinne ist es absolut positiv gezogen.
01:00:11: habe Du nix eigentlich zustimmen, das tust du ja nicht immer.
01:00:18: Nein!
01:00:19: Ich
01:00:19: mag deine Zusammenfassung auch wenn ich wie gesagt die Welt von Pokémon diese Metapher ... Die wäre mir nicht gegeben gewesen.
01:00:26: Ja
01:00:26: da ist sozusagen... Das ist
01:00:28: wieder was gelernt.
01:00:30: Also du bist da in so einer Zwischen.
01:00:32: Also ja deine
01:00:33: Tour ist
01:00:33: so klein und
01:00:36: In dieser Frage ist genau das, aber deswegen machen wir ja auch.
01:00:39: Ich spreche mir hier auch um voneinander zu lernen.
01:00:41: Ich starte morgen früh in einem Familienurlaub, aber wir reden hier ja vor allen Dingen über Sprünge und Reisen und wo immer deine Lebensreise weiterhin geht es wird unglaublich spannend sein wenn ich mir total sicher wünsche dafür ganz viel Glück Fingers crossed und bin gespannt was als nächstes von dir zu lesen oder zu hören sein wird
01:01:04: Ich auch.
01:01:06: Das ist hier, glaube ich, schon zwei.
01:01:08: Genau das alles was ich mache meistens aus Spaß und aus der Laune aus dem Bauch herauskommt.
01:01:12: Ich habe selten Strategie dahinter insofern es ist für mich selbst immer eine kleine Überraschungswundertüte aber schön dass ihr so positiv dem entgegen steht.
01:01:19: das gibt mir Mut die überraschungstüter das nächste mal Schwung haben da zu öffnen.
01:01:23: Und danke dass du aus der Frau Forschung geworden
01:01:27: bist
01:01:27: zu einer Frau des gesamten erfasst des gesamtem guten Lebens.
01:01:33: Vielen
01:01:34: Dank.
01:01:34: Danke, dass ich hier sein
01:01:52: durfte!
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